Schlafzimmergolf

Schlafzimmergolf - Entspannung auf dem Ein-Loch Parcours


Hier das Regelwerk:

  1. Die eigene Ausrüstung (ein Schläger, zwei Bälle) ist selbst
    mitzubringen.
     
  2. Die Genehmigung des Kurseigentümers ist unbedingt einzuholen.
     
  3. Anders als bei seinem Outdoor-Verwandten, dem klassischen Golf, ist beim Schlafzimmergolf das Ziel, den Schläger in das Loch zu
    bekommen, die Bälle aber draußen zu behalten.
     
  4. Für ein erfolgreiches und entspannendes Spiel sollte der Schläger einen festen Stiel haben. Dem Kurseigentümer ist es erlaubt, die Schlägerhärte vor dem Spiel zu überprüfen.
     
  5. Dem Golfkursinhaber ist das Recht vorbehalten, die Schlägerlänge zu beschränken, um Schäden am Loch zu vermeiden.
     
  6. Das Ziel des Spieles ist es, so viele Schläge wie notwendig erfolgreich auszuführen, bis das Loch voll bespielt, und der Eigentümer zufrieden ist. Vorzeitiger Abbruch kann mit Lizenzentzug geahndet werden!
     
  7. Es ist unhöflich das Loch sofort bei Eintreffen am Kurs zu bespielen.
    Der erfahrene "unter-par" Spieler erforscht zuerst die Hügel und Bunker des Golfkurses, und macht sich mit der Umgebung vertraut.
     
  8. Der Spieler sei davor gewarnt, mit seinen Erfahrungan auf anderen
    Kursen, auf denen er gespielt hat oder gegenwärtig spielt, zu prahlen.
     
  9. Bei vielen Kursen ist seit einigen Jahren ein Regencape als
    Standardausrüstung vorgeschrieben.
     
  10. Der Kurs ist im allgemeinen nicht die ganze Zeit über bespielbar, da monatliche Wartungsarbeiten die Regel sind. Daher wird empfohlen, sich vor Spielantritt telefonisch zu erkundigen, ob der Kurs geöffnet ist, um Enttäuschungen zu vermeiden. Es wird darauf hingewiesen, daß diese Wartungsarbeiten unbedingt nötig sind, um eine spätere, mindestens neunmonatige, Kurssperre zu vermeiden. Daher wird um Ihr Verständnis ersucht! Fortgeschrittene Spieler finden jedoch leicht alternative Spielwiesen.
     
  11. Gute Planung ist beim ersten Spiel auf einem neuen Kurs der Schlüssel zum Erfolg, ja oft sogar unbedingt notwendig! Alteingesessene Stammspieler, oder solche, die sich dafür halten, sind Neulingen gegenüber oft sehr ungehalten oder sogar hochnäsig, da sie den Kurs oftmals als "Privateigentum" betrachten.
     
  12. Der Eigentümer des Kurses hat für das Beschneiden der Büsche und Hecken, welche die Sichtbarkeit und die Bespielbarkeit des Loches reduzieren können, zu sorgen.
     
  13. Im Gegensatz zum Outdoorgolf, ist das Spielen gegen die übliche
    Richtung (quasi "von hinten") durchaus möglich, jedoch nur mit
    Erlaubnis des Kurseigentümers gestattet!
     
  14. Langsames Spiel ist vor allem zu Beginn des Kurses angeraten, der Kurseigentümer kann jedoch eine Erhöhung des Tempos verlangen, wodurch sich äußerst interessante Untervarianten des Spielverlaufes ergeben können.
     
  15. Es ist durchaus erlaubt, und gilt als besonders sportlich, das selbe Loch während eines Spieles mehrmals hintereinander zu spielen, so es die Zeit und das Können erlauben.


    Viel Spaß beim Golfen!